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Vertrauen und Verrat Etwa 620.000 Menschen haben als inoffizielle Mitarbeiter für die Staatssicherheit der DDR gearbeitet. Die meisten von ihnen verleugneten nach der Wiedervereinigung ihre Stasi-Tätigkeit. Der Journalist Christhard Läpple hat sich mit Spitzeln und Opfern unterhalten und ihre Lebensgeschichten im Buch "Verrat verjährt nicht" niedergeschrieben. Interview starten Tabuthema Analphabetismus Den Kindern eine Geschichte vorlesen? Auf dem Amt ein Formular ausfüllen? Für rund vier Millionen Analphabeten in Deutschland ist das unmöglich. Viele Analphabeten schämen sich und verstecken ihre Defizite. Peter Hubertus ist Geschäftsführer des Bundesverbandes Alphabetisierung und erklärt im Interviewmagazin WOLF's TALK, welche Personen besonders betroffen sind. Interview starten Stimmt so... Das Trinkgeld-Geben ist für die meisten Bundesbürger eine Selbstverständlichkeit. Neun von zehn Deutschen zollen der Leistung von Kellnern, Zimmermädchen und Kofferträgern Respekt, indem sie ihnen einen Obolus zukommen lassen. Der Historiker Winfried Speitkamp beschäftigt sich in seinem neuen Buch "Der Rest ist für Sie!" mit der Geschichte des Trinkgelds. Heiko Wolf spricht mit ihm über das Phänomen Trinkgeld. Interview starten Die schöne Seite der Demenz Der Satiriker Dietmar Bittrich wird langsam vergesslich und freut sich darüber - Vergesslichkeit ist für ihn eine Entlastung. In seinem Buch "Altersglück. Vom Segen der Vergesslichkeit" beschäftigt er sich auf satirische Weise mit den Vorzügen der Vergesslichkeit. Im Interviewmagazin WOLF's TALK erklärt Dietmar Bittrich, warum Demenzkranke oft glücklicher sind als gesunde Menschen und wie man als Angehöriger mit kranken Verwandten umgehen sollte. Interview Teil 1 starten Interview Teil 2 starten Verletzte Seele Über vier Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Depressionen. Holger Reiners litt über 20 Jahre an der Krankheit. Der stellvertretende Vorsitzende der Deutschen Depressionshilfe hat bereits mehrere Ratgeber zum Thema Depression geschrieben und erklärt im Gespräch mit Heiko Wolf, wie man Betroffenen helfen kann und warum sich Angehörige oft falsch verhalten. Interview starten Hilfe für bedürftige Tiere Margit Snedker wollte ihren Lebensabend in Ruhe in Andalusien verbringen - zu Tieren hatte sie kein Verhältnis. Der Anblick der verhungerten und kranken Hunde und Katzen in den Dörfern und Städten der Costa del Sol änderte ihre Einstellung zu Tieren. Margit Snedker begann, ihnen vor Ort zu helfen. Vor fünf Jahren kehrte sie nach Deutschland zurück und gründete eine Tierschutzinitiative, die Hunde und Katzen aus Andalusien vermittelt. Interview starten Zur Internetseite der Tierschutzinitiative Meine Schwester ist meine Mutter Die Buchautorin und Journalistin Ulrike Dierkes ist ein Inzestkind. Im Alter von zehn Jahren erfuhr sie, dass ihre älteste Schwester ihre leibliche Mutter und die Frau ihres Vaters ihre Großmutter ist. Sie ist das Produkt eines jahrelangen sexuellen Missbrauchs. Ulrike Dierkes hat ihre qualvollen Erlebnisse als ungeliebtes Inzestkind in mehreren Büchern verarbeitet und einen Verein für Inzestopfer und ihre Kinder gegründet. Interview starten Zur Internetseite des Vereins für Inzestopfer und ihre Kinder Der Militärarzt Dr. Reinhard Erös gründete mit seiner Familie die Kinderhilfe Afghanistan. Die Initiative errichtete moderne Friedensschulen als Kontrapunkt zu den primitiven Koranschulen der Islamisten. Außerdem entstanden Mutter-Kind-Kliniken, Waisenhäuser und Computerschulen in den besonders gefährlichen Ostprovinzen. Im Interviewmagazin WOLF's TALK gibt Dr. Erös anschauliche Einblicke in den Alltag des gebeutelten Landes. Interview Teil 1 starten Interview Teil 2 starten Verlassene Eltern Viele Kinder brechen im Erwachsenenalter den Kontakt zu ihren Eltern ab, ohne einen Grund dafür zu nennen. Die Eltern wissen oft über Jahre nicht, wie es ihren Kindern geht oder ob sie überhaupt noch am Leben sind. Anna hat seit mehr als drei Jahren keinen Kontakt zu ihrem Sohn. Heiko Wolf spricht mit ihr über den plötzlichen Kontaktabbruch und die Arbeit der Selbsthilfegruppe "Verlassene Eltern". Interview starten Zur Homepage der Selbsthilfegruppe Die bunte Bestatterin
Claudia
Marschner ist Fachfrau für besondere Bestattungen. Wenn ein Kunde zu ihr
kommt, setzt sie sich mit ihm zusammen und überlegt mit ihm, wie sich der
Tote selbst seine Beisetzung vorgestellt hätte und was die Hinterbliebenen
zur Trauerfeier beitragen können. Sie empfiehlt ihren Kunden, auf
Standard-Trauerkarten zu verzichten und selbst Zitate auszuwählen oder
Bilder aus dem Fotoalbum sprechen zu lassen. Und sie macht den
Hinterbliebenen Mut, die Trauerrede selbst zu halten. Heiko Wolf spricht
mit Claudia Marschner über den Tod, den Alltag als Bestatterin und ihren
Podcast "Berlin von unten". Interview Teil 1 starten
Interview Teil 2 starten
Zum
Podcast "Berlin von unten"
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Interviewarchiv 2 - Themenübersicht
Vertrauen und Verrat
Tabuthema Analphabetismus Stimmt so... Die schöne
Seite der Demenz
Verletzte Seele
Hilfe für bedürftige Tiere
Meine Schwester ist meine Mutter
Alltag in Afghanistan
Verlassene Eltern
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